Das letzte Mal habe ich euch geschrieben, dass Athen unser Ausgangspunkt für eine Reise nach Meteora war. Die Meteora sind Klöster, die in der Luft „schweben“. Sie sind auf der Liste der 100 Dinge, du man gesehen haben musst (angeblich :P). Metéora bedeutet im Griechischen „Klöster in den Himmel aufgehängt.“ Und in der Tat, die orthodoxen Kirchen – Klöster – scheinen mit den hohen Felsen verschmolzen zu sein.

Meteora in Griechenland

Wie komme ich zu den Meteora in Griechenland?

Am besten mit dem Auto oder Bus als organisierte Reise. Du siehst es auf meiner Grafik. Sowohl von Thessaloniki als auch von Athen ist es eine weite Anreise. Wenn du dich für einen Tagesausflug entscheidest, musst du damit rechnen, dass es sehr intensiv sein wird. Meteora kannst du auch mit dem Bus aus Larissa, oder mit dem Zugaus Athen oder Thessaloniki (du steigst in Palaeofarsalos um) erreichen. Die Touristenstadt rund um die Klöster ist Kalambaka. In der City gibt es nicht wirklich etwas zu sehen, aber hier findest du sicher ein Hotel und gute Restaurants. Preise? Sind leider wenig budgetfreundlich.

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Wie kann man Meteora am besten erkunden?

Am besten mit dem Auto. Es klingt seltsam und erscheint im ersten Moment lächerlich, aber es ist so. Die Abschnitte zwischen den Klöstern sind recht groß und auch wenn man zu Fuß gehen kann (und will!), würde ich es nicht empfehlen. Zum einen wegen der Sicherheit – du gehst auf einer offenen Straße, es gibt keine Gehsteige! Zum anderen ist es ziemlich anstrengend – rauf und runter. Kluge Griechen haben gut gedacht und vor jedem Kloster einen Parkplatz gebaut. Außer das Auto zu parken, kann man ja Essen und Souvenirs kaufen.

Derzeit gibt es 6 Klöster, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Der Eintritt (für jeden!) kostet 3 €. Wir haben uns nur zwei angeschaut, diese haben sich kaum unterschieden. Es gibt aber auch Touristen, die alle 6 „abhacken“ wollen – was du machst, ist dann deine Entscheidung.

Darunter findest du namen allen 6 Kloster, die man in meteora besuchen kann: (Quelle: wikipedia)

  • Agios Nikólaos Anapavsás: Das Kloster ist noch bewohnt. In der Kirche Johannes des Täufers befinden sich etliche Schädel von Mönchen, die hier früher lebten. Bedeutend sind die Fresken und Malereien von Theophanes dem Kreter (ca. 1500–1559) aus dem frühen 16. Jahrhundert.
  • Agios Stéphanos: Das etwa 1400 gegründete Kloster wird ebenfalls noch bewohnt. Die Besiedlung des Felsens ist aber wohl älter. Bis 1927 war eine Inschrift erhalten geblieben, die auf eine Einsiedelei im Jahr 1192 schließen lässt. Das Kloster trägt den Beinamen „das Königliche“, was auf einen Besuch des byzantinischen Kaisers Andronikos III. im Jahr 1333 zurückgeht. Der Herrscher soll von der Gastfreundschaft der Mönche so angetan gewesen sein, dass er dem Kloster großzügige Spenden in Form von Geld und Ländereien zukommen ließ. Im 19. Jahrhundert lebten noch mehr als 30 Mönche im Kloster, mit abnehmender Tendenz. Im Jahr 1960 war es praktisch verlassen und wurde 1961 in ein Frauenkloster umgewandelt. Sehenswert sind der Bischofsthron und die Pulte für Gesangbücher, die mit Perlmutteinlagen verziert sind.
  • Agía Triáda: (Heilige Dreifaltigkeit) Das Kloster wurde wahrscheinlich zwischen 1458 und 1476 gebaut. Genauere Daten sind nicht überliefert. Die Anlage ist noch immer bewohnt. Ursprünglich war der Zugang nur über Seilwinden und Strickleitern möglich. Erst seit 1925 gibt es eine Treppe. Die Kirche ist mit Fresken ausgemalt, die aus dem Jahr 1741 datieren. Bemerkenswert ist auch ein Evangeliar aus dem Jahr 1539. Das gedruckte Evangeliar mit silbernem Deckel stammt aus Venedig. Dieses Kloster wurde weltweit bekannt, da ein Teil des James-Bond-Filmes In tödlicher Mission darin gedreht wurde.
  • Metamórphosis, auch bekannt als Megálo Metéoro. Der Gebäudekomplex ist mit etwa 60.000 m² das größte der Metéora-Klöster. Es liegt 613 m über dem Meeresspiegel und ist noch immer von Mönchen bewohnt. Seinen Namen Metéoro (der Schwebende) erhielt der Fels vom Gründer des Klosters, dem Mönch Athanasios. Zuvor hieß das Plateau lediglich Platýlithos (breiter Stein). Bis zum Jahr 1923 war das Kloster nur über Strickleitern bzw. eine Seilwinde mit Netz zu erreichen. Heute führen eine Steintreppe mit 143 Stufen und ein Tunnel in den Gebäudekomplex. In der Hauptkirche sind Fresken aus dem Jahr 1552 erhalten geblieben. Sehenswert ist auch die Einsiedlerhöhle des Athanasius am Klostereingang.
  • Rousánou (Arsánou): Das noch bewohnte Kloster wurde laut Überlieferung im Jahr 1388 gegründet, andere Quellen sprechen sogar von 1288, weitere nennen die Jahre 1530 bzw. 1545 (vgl. Choulia & Albani im Literaturverzeichnis). Der historische Nachweis für diese Angaben steht aber aus. Bekannt ist, dass die Mönche hier in einem zönobitischen System lebten. Nach vielen Überfällen und Plünderungen, die im Laufe der Geschichte erfolgten, sowie konstantem Niedergang, wurde Rousánou 1940 zunächst aufgegeben. Die noch verbliebenen Handschriften und Wertgegenstände wurden in das Kloster Megálo Metéoro verbracht. Bereits 1950 gab es erste Bestrebungen, die Anlage zu erhalten und wieder zu nutzen. Heute ist Rousánou ein Frauenkloster. Sehenswert sind die Fresken aus dem 16. Jahrhundert.
  • Varlaám: Das Mitte des 14. Jahrhunderts zunächst als Einsiedelei gegründete Kloster ist noch bewohnt. Nach dem Tod des ersten Einsiedlers blieb das Gelände zunächst einige Jahre ungenutzt. 1518 wurde mit dem Bau des Klosters begonnen, der wahrscheinlich 1535 abgeschlossen werden konnte. Die Stifter des Baus legten testamentarisch die zönobitische Lebensweise fest. Ein Reisender aus dem Jahr 1779 vermerkte in seinem Reisebericht, das seit Bau des Klosters keine Frau mehr den Ort betreten habe

    Am Abend sind wir zurück nach Athen gekommen. Es war recht anstrengend, aber es hat sich ausbezahlt. Jetzt schnell schlafen gehen, denn morgen geht es weiter auf Santorini!

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Hallo! ich bin Agata und ich lebe in Wien. Aschaaa ist ein Lifestyleblog aus Österreich. Hier berichte ich über meine Leidenschaft für Reisen, Fotografie und Mode.

13 Comments

  1. Ale zrobiłaś mi przyjemność tym wpisem 🙂 Spędzaliśmy z narzeczonym Nowy Rok w Grecji trzy lata temu i też zaliczyliśmy Meteory. Mam piękne wspomnienia z tej wycieczki:)
    Wspaniałe zdjecia (jak zwykle;))

  2. Te formacje skalne są obłędne!!!! 🙂
    Pozdrawiam serdecznie!
    Ps. Choć mam teraz mało czasu, staram sie zaglądać, choć nie zawsze skomentuję – wybacz! 🙂

  3. Dla mnie Meteory to cud… Niezwykłe miejsce, które powaliło mnie na kolana.
    Moc pozdrowień.

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